Tipps von der Deutsch-Expertin
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  • Weihnachtswünsche richtig geschrieben

    Geschrieben am 7. Dezember 2009 Dagmar Jenner 9 Kommentare

    Alle Jahre wieder erhalte ich Weihnachtskarten, in denen mir ein gutes Neues Jahr gewünscht wird. Während ich mich über die Wünsche immer sehr freue, tut mir der orthografische Fehler natürlich im Herzen weh.

    Die große Frage in diesem Zusammenhang ist: Warum schreibt man der Heilige Abend, aber ein gutes neues Jahr?
    Das liegt daran, dass der Heilige Abend als Eigenname gilt und deshalb das dazugehörige Adjektiv großgeschrieben wird. Das neue Jahr hingegen gilt nicht als Eigenname, weshalb das Adjektiv kleingeschrieben wird.

    Genau so verhält es sich mit fröhliche Weihnachten, wobei ich auch hier öfters folgende falsche Variante lese:
    *Ich wünsche dir Fröhliche Weihnachten.

    Machen Sie also Ihren Lieben eine doppelte Freude und wünschen Sie ihnen die folgenden orthografisch einwandfreien Dinge:

    Ich wünsche dir fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr.

    Wer Wert auf den religiösen Aspekt legt, schreibt etwa:
    Ich wünsche dir einen gesegneten Heiligen Abend und ein gutes neues Jahr.

    Aber: Als Eigennamen gelten sehr wohl die Neue Welt und das Neue Testament, weshalb hier die Großschreibung der Adjektive zwingend erforderlich ist.

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