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Der 1€-Jobber, korrekt geschrieben
Geschrieben am 28. Januar 2010 2 KommentareAuf der Facebook-Fanseite “Gute Rechtschreibung” wurde mir kürzlich die Frage gestellt, wie sich 1-Euro-Jobber korrekt schreibt, wenn anstelle von Euro das Euro-Zeichen (€) verwendet wird. In der ausgeschriebenen Variante muss “durchgekoppelt” werden, d. h., es werden zwischen allen Bestandteilen des Wortes Bindestriche gesetzt, also so: Ein-Euro-Jobber und auch 1-Euro-Jobber.
Wenn man/frau sich aber dafür entscheidet, das Wort Euro durch € zu ersetzen, kommt analog die Regel zur Anwendung, die besagt, dass “aus grafischen Gründen das Prozentzeichen ohne Bindestrich hinter die Ziffer gesetzt wird” (Duden-Band 9). Als Beispiel wird 5%-Klausel angeführt.
Die Dame der Duden-Sprachberatung, mit der ich diese Frage besprach, bestätigte mir, dass die oben genannte Regel analog auch bei Währungen angewendet wird. Die richtige Schreibweise lautet also 1€-Jobber.
Allerdings könnte man/frau auch die Schreibweise 1-€-Jobber argumentieren (siehe oben, “Durchkopplung”). Rein optisch gefällt mir aber die Lösung mit nur einem Bindestrich besser.
Allgemein, Bindestrich 1-Euro-Jobber, 1-€-Jobber, 1€-Jobber, Durchkopplung, Ein-Euro-Jobber, Schreibung mit BindestrichAntworten zu “Der 1€-Jobber, korrekt geschrieben”

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Zwar heißt es im Duden “Richtiges und gutes Deutsch”, dass “Aus grafischen Gründen [...] das Prozentzeichen ohne Bindestrich hinter die Ziffer gesetzt” wird, jedoch wird dann statt des Bindestrichs ein Abstand gesetzt: “5 %-Klausel”. Analog müsste dann also die Schreibweise “1 €-Jobber” richtig sein, was mir gar nicht gefällt, da ich es intuitiv mit “ein Eurojobber” ausschreiben würde, was ja nicht gemeint ist.
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Julian von Heyl 13. März 2010 um 15:27