Tipps von der Deutsch-Expertin
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  • Ein bisschen Muße für die Muse

    Geschrieben am 3. Mai 2010 Dagmar Jenner 2 Kommentare

    Erst kürzlich habe ich selbst die beiden oben genannten Begriffe verwechselt. Ist auch ziemlich verhext, da sie sowohl orthografisch als auch inhaltlich sehr nah beisammenliegen.

    Muße bezeichnet laut Duden innere Ruhe, freie Zeit, um etwas zu tun, was den eigenen Interessen entspricht. Als Beispiel wird Zeit und Muße für etwas haben angeführt.
    Besonders erfolgversprechend ist die Muße, wenn sie zusammen mit der Muse auftritt. Denn die Muse ist eine der neun Töchter des Zeus und der Mnemosyne und als solche die Schutzgöttin der Künste. Sehr gängig ist die Formulierung von der Muse geküsst werden, was sich laut Duden-Universalwörterbuch nur auf die Inspiration zu einem dichterischen Werk bezieht. Meines Erachtens wird diese Redewendung aber auch auf andere Gebiete des künstlerischen Schaffens angewendet.

    In diesem Sinne wünsche ich allen Leserinnen viele Musenküsse und ausreichend Muße für pfiffige orthografische Überlegungen!

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    Antworten zu “Ein bisschen Muße für die Muse” RSS Icon

    • Hallo,
      ich bin durch Zufall auf diese interessante Seite gestoßen. Da ich kein Formular zum Fragenstellen gefunden habe, möchte ich auf diesem Wege um Klärung eines immer mal wieder auftretenden Satzkonstrukts bitten.

      Es geht um einen Satz wie diesen:
      Alles dreht sich um das Bett und wie man darin schlafen kann.

      Das ist eine Aufzählung eines Substantivs und eines Nebensatzes. Obwohl ich das Internet abgesucht habe, konnte ich keine Seite finden, auf der geklärt wird, ob dieser Satz richtig oder falsch ist.

      MfG
      zer0

    • Danke für diese Frage! Ich habe keine grammatikalischen Einwände gegen diesen Satz, auch wenn er stilistisch vielleicht nicht das Gelbe vom Ei ist.

      Beste Grüße
      Dagmar


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