Tipps von der Deutsch-Expertin
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  • Bekenntnisse einer Rechtschreiberin

    Geschrieben am 16. August 2010 Dagmar Jenner 9 Kommentare

    Nach meiner Sommer-Abstinenz finde ich derzeit wieder zu meinem üblichen Posting-Rhythmus zurück und werde euch wie gehabt mit meinen Beiträgen rund um Rechtschreibung und Grammatik quälen … äh, beglücken. Bevor es aber wieder tierisch ernst wird, scheue ich mich nicht vor ein wenig Rechtschreibseelen-Striptease. Auch passionierte Rechtschreiberinnen haben ein paar Wörter im Repertoire, bei denen sie die korrekte Schreibweise immer und immer wieder nachschlagen müssen. Bei mir ist das zumindest so. Meistens um die Weihnachtszeit, wenn ich so originelle Begleittexte für die Päckchen verfasse wie “ich hoffe, dieses Geschenk bereitet dir viel Freude”, halte ich kurz inne, weil ich überlegen muss, ob ich Geschenk mit ck schreibe. Das ist so peinlich wie wahr. Vielleicht liegt es daran, dass sich Päckchen mit ck schreibt, Geschenk aber eben nicht. Geschenk mit ck sieht schrecklich aus, was mich aber nicht davon abhält, jedes Jahr erneut zu zweifeln.

    Ähnlich geht es mir bei der korrekten Platzierung der vielen l in parallel. Jedes Mal, nachdem ich wieder im Duden (CD-Rom-Version) nachgeschlagen habe, erscheint mir die Sache klar – bis zum nächsten Mal. Wie geht es euch? Habt ihr auch ein paar Wörter, die euch immer wieder in Verlegenheit bringen? Nichts ist hier zu peinlich, siehe oben …

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    Antworten zu “Bekenntnisse einer Rechtschreiberin” RSS Icon

    • Hallo, ich finde den Blog wirklich sehr informativ. Auch mich ärgert es immer, wenn man so viel Falsches liest.
      Ein Wort, bei dem ich jedesmal überlegen muss, ist das Wort “Palettierhalle”.
      Das ist die Halle, in der die Ware auf Paletten gepackt und zur Auslieferung bereitgestellt wird. Wenn man das Wort “Palettierhalle” spricht, möchte man es jedesmal erst so schreiben: Palletierhalle
      So, ich hoffe, dass ich diesen Beitrag fehlerfrei hinbekommen habe.
      Gruß
      Stephensken

    • Moin, moin,

      bei mir wäre es der Brillant oder das Verb brillant. Da drängelt sich nach dem l immer noch ein i rein, wenn ich nicht aufpasse.

      Auch die Anzahl der r in Porridge kann ich mir nicht merken. Zum Glück brauche ich es normalerweise nicht zu schreiben, sondern nur zu essen.

      Viele Grüße,
      Matthias Czarnetzki

    • Hmm… Rhythmus ist immer mal eine Herausforderung. Wo gehören noch mal die ganzen “h” hin? :-)

      Ansonsten: Willkommen zurück aus der Sommerpause!

    • Bei Adresse muss ich immer überlegen, ob’s mit nur einem oder doch mit zwei d geschrieben wird.

    • Ja, das Kreuz mit den Doppelkonsonanten: Ich halte oft bei Hal(l)unke und Kom(m)itee inne.
      Oder spielt mir da der Sigmund Freud sogar übel mit?!

    • Ich gebe regelmäßig bei Appetit/Apettit/Apetitt/Appetitt (endlose Variationen) auf. Lande meist bei “Guten Hunger!” Auch peinlich, aber für mich unlösbar. Ich musste eben schon wieder nachsehen :(

    • Richtig. Sie haben Recht. Es gibt Worte, die mir recht zu schaffen machen. Eines dieser Worte ist das Wort “Recht”. Nicht dass Sie jetzt annehmen, ich hätte von Rechts wegen Probleme damit. Vielmehr benutze ich öfter den Satz: Ja, Sie haben Recht. Wobei mir nie klar war, ob man das “Recht” nun gross oder klein schreiben soll. In einem Beitrag auf Ihrer Webseite besprechen Sie genau dieses Problem - wofür ich mich recht herzlich bei Ihnen bedanken möchte.

    • Bei mir ist es weniger die Rechtschreibung, als die Rechttippung. Beruflich habe ich mit Literatur und Great Britain zu tun. Dumm nur, dass meine Finger sich partout nicht angewöhnen können, nicht Lietratur und Great Briatin zu tippen.

    • Wirklich jedes Mal, wenn ich „Original“ schreiben will, versichere ich mich des ersten „i“ mit: „DU BLÖDMANN -wie oft denn noch!”…


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