Tipps von der Deutsch-Expertin
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  • Göttliche Kommas bei Schaltsätzen

    Geschrieben am 25. November 2010 Dagmar Jenner 4 Kommentare

    Schaltsätze sind Hauptsätze, die in andere Sätze einschoben werden. Üblicherweise werden diese Schaltsätze durch Kommas abgetrennt:
    Heute Morgen, es war gerade erst hell geworden, läutete plötzlich das Telefon.

    Wenn der Schaltsatz besonders nachdrücklich wirken soll, können anstelle der Kommas auch Gedankenstriche gesetzt werden:
    Heute Morgen – es war gerade erst hell geworden – läutete plötzlich das Telefon.

    Alternativ kann der Schaltsatz auch in Klammern eingeschlossen werden:
    Heute Morgen (es war gerade erst hell geworden) läutete plötzlich das Telefon.

    Es gibt Fälle, in denen die Kommasetzung bei Schaltsätzen optional ist. Einige floskelartige Schaltsätze werden nicht mehr als eingeschobene Sätze empfunden, weshalb wir mit oder ohne Kommas schreiben können. Hier einige Beispiele, bei denen Gott eine prominente Rolle einnimmt:

    Ich habe ihn[,] wer weiß wie lange[,] nicht mehr gesehen.
    Sie bereitet sich[,] so gut es geht[,] auf die Prüfung vor.
    Die Vorsitzende ist ja[,] weiß Gott[,] keine Heilige.
    Er blieb[,] Gott sei Dank[,] unverletzt.

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    Antworten zu “Göttliche Kommas bei Schaltsätzen” RSS Icon

    • Hallo in Safari sieht dein Seiten Design irgendwie seltsam aus.

    • Bitte schick mir einen Screenshot, damit ich mir das ansehen kann: office[AT]texterei[PUNKT]com

      Danke und beste Grüße
      Dagmar Jenner

    • Ich hab selbst manchmal Probleme mit der Kommasetzung. Allerdings scheint es so, als gäbe es oft kein “richtig” und kein “falsch”. Viele Dinge sind da wohl optional seit der Rechtschreibreform oder irre ich mich da?

    • Das kann man so pauschal sicher nicht sagen. Es gibt einige Fälle, in denen Wahlfreiheit besteht. Insgesamt ist die Kommasetzung seit der Reform einfacher geworden.


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