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Das Wort des Jahres 2011
Geschrieben am 11. Januar 2012 4 KommentareKinder, wie die Zeit vergeht! Vor gefühlten zwei Monaten war ich in Südamerika (tatsächlich war das im April und Mai) und vor gefühlten Wochen war Sommer … und nun ist bereits das nächste neue Jahr angebrochen, mit ihm mein Monat.
Der Jahresbeginn ist auch immer eine gute Gelegenheit, um das vergangene Jahr Revue passieren zu listen und die eine oder andere Hitparade aufzustellen. So wird auch alle Jahre wieder das „Wort des Jahres” gekürt. In Österreich hat der Euro-Rettungsschirm das Rennen gemacht, gefolgt von„Arabischer Frühling” und „Inseratenkanzler” (was wohl nur jene ad hoc verstehen, die Einblick in die österreichische Innenpolitik haben). In Deutschland hat die Gesellschaft für deutsche Sprache den Stresstest zum Sieger gekürt. Gibt’s etwa in der Schweiz etwas Vergleichbares?
Und wie sieht es bei euch aus? Habt ihr ein persönliches Wort des Jahres oder gar ein persönliches Unwort des Jahres? Um es kundzutun, bitte einfach die Kommentar-Funktion hier unten nutzen.
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Antworten zu “Das Wort des Jahres 2011”

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Ich bin für “Schwarmintelligenz”. Unwort ist dann natürlich “Gutmensch”. Ich hab jetzt aber nicht geguckt, obs das beides schon mal gab. Ganz subjektiv meine eigene Selbermeinung.
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Mein Wort des Jahres ist das von unserem unsympathischen und unehrlichen Ex-Minister inspirierte Verb “guttenbergen” - für kopieren, stehlen.
Liebe Grüße aus Frankfurt am Main,
Elke. -
Walter M. 22. Januar 2012 um 03:13
Hallo zusammen!
Mein “Unwort” des Jahres ist unbestritten das Wort “Unschuldsvermutung”, bezogen auf Auswüchse betreffend die österreichische (Innen-)Politik und die heimische Wirtschaftswelt, die davon (nämlich von einer Ethik, die nur peripher beachtenswert!) durchdrungen scheint. Dieses Wort ist schon dermaßen inflationär in Verwendung, dass es mich allein durch seine häufige Erwähnung schaudernd zurückläßt!
Viel zutreffender wäre hier die Bezeichnung “Generalverdacht”!
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Knorpel 11. Januar 2012 um 23:25