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Ein bienenfleißiges Wochenende
Geschrieben am 13. Februar 2012 7 Kommentare
Nachdem mein Wochenende alles andere als entspannend war, müsste ich eigentlich den Montag und den Dienstag zum Wochenende umfunktionieren. Das haut aber leider nicht hin, weil meine Kundinnen und Kunden ja auch nicht auf der faulen Haut liegen und Übersetzungen, Werbetexte und Dolmetschleistungen anfordern. Montage haben es in sich!Wie dem auch sei, mein bienenfleißiges Wochenende stand ganz im Zeichen ehrenamtlicher Arbeit. Ich bin die Generalsekretärin von UNIVERSITAS Austria, Berufsverband für Dolmetschen und Übersetzen. Die Vollversammlung naht, Berichte möchten erstellt werden, weshalb einige Leute dieses Wochenende bienenfleißig waren und in die Tasten hauten, bis sie glühten, während andere gemütlich auf der Couch lagen.
Womit wir auch gleich beim Thema wären. Das schöne Adjektiv bienenfleißig habe ich wohlgemerkt schon in der Schreibweise *Bienen fleißig gesehen, was natürlich nicht richtig ist. Schon klar, dass sich das Kompositum aus einem Substantiv, nämlich Biene, und einem Adjektiv, nämlich fleißig, zusammensetzt (dazwischen steht ein sogenanntes Fugenzeichen). Aber Adjektive werden nun mal grundsätzlich klein- und zusammengeschrieben, auch wenn das erste Element ein Substantiv ist. Richtig kompliziert wird es allerdings, wenn das erste Element ein Substantiv und das zweite ein Partizip ist. Darüber habe ich hier und hier berichtet.
Weitere Beispiele: bärenstark, sauwohl, hundemüde, lammfromm, hummeldumm (gut, das ist erfunden; Hummeln sind schließlich bestimmt nicht dumm, aber es reimt sich so schön). Ach ja, und passend zum Wetter: saukalt.
Damit erschöpft sich aber auch schon mein Tieradjektiv-Repertoire. Wer weiß mehr?
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Antworten zu “Ein bienenfleißiges Wochenende”

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Schlau wie ein/e Füchs/in funktioniert leider als Adjektiv leider nicht. Na dann mache ich wenigstens bienenfleißig weiter.
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Meine liebsten sind solche, die man schön sinnlos wieder auftrennen kann.
Wie hieß es bei Kreisler? So schwarz wie ein Kohlpechrabe, allein wie eine Mutterseele, so nackt wie eine Splitterfaser… -
Äh, da hatte ich jetzt bei zweien davon den Tieraspekt ignoriert. Also wieselflink. Damit hätten wir sie wohl.
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stephensken 20. Februar 2012 um 13:18
Wie wäre es mit “affengeil”? Oder war das jetzt “hundsgemein” von mir?
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Uwe Ehnert 23. Februar 2012 um 11:01
Alle wussten, er war ein “aalglatter” und “schwan_zgesteuerter” Typ. Einer, der schon früh am Morgen “rattenscharf” aufwachte und sich zum Tagesziel machte, mindestens eine der “Vogelfreien” (wie er sie nannte) in sein “verwanztes” Bett zu kriegen. Ein kleingeistiger Wicht, der sich nur dann “pudelwohl” fühlt, wenn ihm die katalanische Sonne seine beiden letzten Gehirnzellen erwärmt und seine hässliche Hackfresse “krebsrot” verbrannt hat.
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Hermann Spraul 1. März 2012 um 18:19
Bei weiteren Tieradjektiven denke ich an den Zusammenhang mit Farben: kohlrabenschwarz, froschgrün,mausgrau.
Weiter auch ans Aussehen: hundenass, spinnendürr, ziegendürr.
Und schließlich muss noch die SAU für fast alles herhalten:
saugeil, saudumm, saublöd, saudick, saumüde, sauschwer, sauschwül, sauschlecht, sauwarm, sauglatt,sauwohl.
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Judy Jenner 15. Februar 2012 um 19:45