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Nachnahme nur mit richtigem Nachnamen

Als ich vor vielen Jahren irgendwo auf der Website der Post das Wort Nachnahme sah, dachte ich mir: blöder Fehler! Dann las ich weiter und verstand, dass es dabei nicht um den Nachnamen als Gegenpol zum Vornamen ging, sondern um eine Dienstleistung, bei der ein Paket nur dann an die Empfängerin oder den Empfänger übergeben wird, wenn sie oder er den Wert des darin enthaltenen Produkts bezahlt. Es handelt sich dabei also um eine sehr beliebte und auch kostengünstige Möglichkeit, Ware zu verschicken, ohne befürchten zu müssen, der Bezahlung hinterherzulaufen.

Natürlich ist es so, dass das Nachnahme-Paket nur an die Person mit dem Nachnamen abgegeben wird, der am Paket draufsteht. Den Begriff finde ich dennoch nach wie vor verwirrend und bin jedes Mal stutzig, wenn ich ihn schreibe oder lese. Ersonnen wurde dieser Begriff wohl aus dem Gedanken des Danach: zuerst zahlen, dann nehmen.

Falls jemand in Google, was sehr beliebt ist, auf der Suche nach der richtigen Schreibweise von nämlich hier gelandet ist, bitte sehr: Wer nämlich mit h schreibt, ist dämlich. Es gilt dann eben nur, sich dieses Sprüchlein zu merken. Alternativ könnte man sich merken, dass nämlich von Name kommt. Damit es nicht allzu kompliziert wird, würde ich empfehlen, die Sache mit der Nachnahme schleunigst zu vergessen. Im Englischen heißt das Ganze übrigens sehr viel einleuchtender cash on delivery.