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Kommasetzung bei Vergleichen
Geschrieben am 1. September 2009 5 KommentareWie oft lese ich orthografische Grausamkeiten wie diese:
*Mein Auto ist schneller, als deines.
*Das Essen war besser, als erwartet.Ich halte fest: Bei den oben genannten Beispielen darf kein Komma stehen! (Deshalb steht auch ein Sternchen davor, das angibt, dass es sich hierbei um einen Fehler handelt.)
Bei Komparativen mit als nach dem oben genannten Muster – also XY ist größer, kleiner, besser, sonst was als ZX – steht nie ein Komma, weil hier lediglich zwei Satzteile miteinander verglichen werden.
Ein Komma ist aber zwingend erforderlich, wenn nach als ein vollständiger Satz folgt. Zur Erinnerung: Einen vollständigen Satz erkennt man daran, dass er ein Subjekt und ein Prädikat (also ein Verb) hat. Beispiele:
Mein Auto ist schneller, als deines jemals sein wird.
Das Essen war besser, als wir erwartet hatten.Übrigens: In der gesprochenen Sprache wird häufig anstelle von als lieber wie verwendet – also etwa in: Heute ist es schöner wie gestern. Während dies in der gesprochenen Sprache als akzeptabel gilt, ist in der Schriftsprache davon abzuraten.
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Antworten zu “Kommasetzung bei Vergleichen”

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Die einzige “ortografische Grausamkeit” in Ihrem Artikel ist es, “Ortografie” mit einem F und nicht mit Ph zu schreiben (auch wenn das zugegebenermaßen inzwischen Geschmackssache geworden ist). Was die Kommata in Vergleichssätzen angeht haben Sie zwar in der Sache vollkommen Recht, jedoch gehört Zeichensetzung bekanntlich nicht in den Bereich der Ortographie, sondern eben in den der Interpunktion.
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Sebastian 30. November 2010 um 15:03
Das war zu solch später Stunde gestern in der Tat grausig von mir. Das muss ich zugeben. Magst du mir dennoch nochmal kurz den Unterschied zwischen OrtHographie und Interpunktion erklären?
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Sebastian 30. November 2010 um 07:05