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Wenn fehlende Kommas den Ruf ruinieren
Geschrieben am 14. Dezember 2010 1 Kommentar
Wir sehen: Falsch gesetzte Kommas können den Ruf ruinieren! Ein wunderschönes Beispiel dafür, wie wichtig die Kommasetzung ist.Es geht um folgenden Satzteil: … der Verteidiger des angeklagten Ex-Managers Harald Christandl …
In dieser Form bedeutet es, dass der angeklagte Ex-Manager Harald Christandl ist.Vielmehr müsste der Verteidiger des Angeklagten von Kommas umrahmt sein (eine Apposition), weil der Name Harald Christandl eine Zusatzinformation zum Substantiv davor (Verteidiger) ist. Werden die Kommas wie in diesem Fall weggelassen, mutiert Harald Christandl vom Verteidiger zum angeklagten Ex-Manager. So schnell kann’s gehen.
Der Artikel stammt aus der Tageszeitung „Die Presse” (4.12.2010).
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Antworten zu “Wenn fehlende Kommas den Ruf ruinieren”

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So schnell kann es gehen — ja, ja, die Kommasetzung ist gar nicht so leicht. Dazu fällt mir das Buch von Lynn Truss ein (Eats, Shoots & Leaves). Auzgezeichnete Lektüre zur Kommasetzung im Englischen.
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Judy Jenner 16. Dezember 2010 um 01:09